Unsere technischen Azubis bei Hella

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Am 07.04.2015 war es für uns Elektroniker und Mechatroniker aus dem 1. Lehrjahr soweit – knapp 3 ½ Monate Elektro-Grundausbildung bei der Hella.

„Parkplatz Werk 2 beim Pförtner“ hieß die Information, welche uns mit auf den für uns ungewohnt langen Arbeitsweg gegeben wurde. Nach mehreren Baustellen und gefühlt einer Stunde Fahrtzeit waren wir samt unseren Werkzeugkoffern endlich am Werksgelände angekommen, allerdings bedarf es anfangs noch einiger Minuten den richtigen Parkplatz und das richtige Werk zu finden.

Nach der gründlichen Durchsuchung unserer Werkzeugkoffer ging es endlich los – auf zur Elektrolehrwerkstatt, welche für uns ungewohnt groß war, aber unsere Neugier auf jeden Fall weckte. Nach Kennenlernen der Ausbilder und einer Sicherheitsbelehrung und der Werkbankzuweisung ging es endlich an die ersten Elektroinstallationsschaltungen.

Nach zahlreichen Schaltungen an Gestellen oder Demotafeln und Kennenlernen verschiedenster Messungen und ihrer Aussagekraft kamen wir zur Steuerung eines Trichterförderbandes. Verschiedene Aufgaben mussten gezeichnet und umgesetzt werden. Nach erfolgreicher Überprüfung ging es für uns in der Aufgabenstellung immer einen Schritt weiter. Die immer komplexer werdende Anlage gab uns viele Einblicke in die Steuerungstechnik. Als alle Aufgaben erledigt und abgenommen waren, war die Automatisierung an der Reihe. Mit Hilfe einer Mitsubishi-SPS bekamen wir Einblicke in das Programmmieren und „spielten“ am Ende sogar mit vielen Funktionen des Trichterförderbandes.

Eines der Highlights unserer Zeit war der Besuch des völlig schallabgeschirmten Raumes. Hier hörte man sogar sein eigenes Blut fließen und war es war ein völlig neues und einmaliges Erlebnis.

Nach der Fertigstellung unserer jeweiligen letzten Aufgabe hieß es für jeden von uns seine Werkbank ordnungsgemäß zu hinterlassen und seine Sachen zu packen.

Nach abschließenden Bewertungsgesprächen und Bedanken bei unseren dortigen Ausbildern durften wir sogar freitags bereits eher bei strahlendem Sonnenschein unsere Heimreise antreten.

Wir hoffen die bei der Hella zahlreich erlernten Kenntnisse nun auch hier in Warstein anwenden zu können und bedanken uns nochmals bei der Hella für die lehrreiche und sehr interessante Zeit!

Von Lutz Bräutigam

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