Welcome to England

Vor Ort wurde man von der begleitenden Agentur „Tellus“ begrüßt, hat Informationen über seine zukünftige Arbeitsstelle erhalten und wurde zu seiner Gastfamilie gebracht. Diese nahm einen mehr als herzlich auf und man bekam sofort die Stadt und alles Wichtige gezeigt.

Nachdem wir uns am Wochenende mit den heimischen Pubs vertraut gemacht hatten, war am Montag auch schon unser erster Arbeitstag. Ich arbeitete bei „Pompey in the Community“, welches eine gemeinnützige Organisation war, die dem Portsmouth Football Club angeschlossen war. Im Wesentlichen war es eine Art Fußballschule für junge Talente, die schulisch und sportlich gefördert wurden. Für mich als langejährigen Fußballer natürlich ein Traum. Außerdem war es gleichzeitig die Marketingabteilung des Portsmouth FC und ich war in der Lage Stadionhefte für die Heimspiele mitzugestalten und Interviews mit Spielern und Verantwortlichen zu führen. Des Weiteren verstand es sich, dass man als Mitarbeiter Freikarten für Heimspiele bekam und beim Mannschaftstraining zugucken konnte.

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Ferner beschäftigte sich aber Pompey in the Community jedoch auch mit der Bevölkerung Portsmouth‘s, indem sie für verschiedene Schulen Sportkurse anboten und in Unterrichtsstunden Bildung vermittelten. Ein ortsansässiger Wasseraufbereiter sponserte z.B. den Portsmouth FC und als „Dank“ vermittelten wir den Kindern in den Schulen die Notwendigkeit von sauberem Wasser in Portsmouth und der Welt.

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Alles in allem also wirklich ein super Praktikumsplatz, bei dem man menschlich und auch sprachlich super viel mitnehmen konnte. Meine Kollegen waren auch total nett, luden mich zum Mittagessen und zu Freizeitaktivitäten mit Ihnen ein, sodass einfach permanent gute Laune auf der Arbeit herrschte.

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Auch abseits der Arbeit hatte ich dank meiner Mitschülern und meiner Gastfamilie immer Spaß, da man fast immer irgendeinen Pub gefunden hat, indem man ein paar Feierabend „Bier“ trinken und sich austauschen konnte, wenn irgendetwas mal nicht nach Plan lief.

Abschließend möchte ich mich natürlich noch bei der Warsteiner Brauerei bedanken, die mich ohne zu zögern freigestellt hat und mir während meiner Zeit in England weiterhin mein Ausbildungsgehalt gezahlt hat. Nach Rücksprache mit meinen Mitschülern ist das alles andere als üblich und zeichnet die Brauerei als guten Arbeitgeber aus!

 

von René Wiese

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